Entwicklungsgeschichte des Großen Pandas

Vor einiger Zeit haben die chinesischen Wissenschaftler die Entwicklung und die Anpassung der Yanji Panda-Bevölkerung abgeschlossen. Die Studie zeigt die Entwicklung der Großen Pandas mit der kompletten Übersicht von den Genomen und der Populationsgenetik. In der Studie, die sich auf die genetischen Informationen der Großen Pandas aus sechs Bergketten der Qinling Bergen stützt, haben die Forscher den Bau der Großen Pandas von den Anfängen der Evolutionsgeschichte bis heute in Qinling, Minshan, Qionglaishan, Liangshan auf drei genetische Linien unterteilt. Die Untersuchung zeigt auch, dass es in dem Populationswachstum zwei Engpässe, sowie zwei in der Populationsdifferenzierung gab. Die Entwicklungsgeschichte der Großen Pandas reicht zurück bis vor 8 Millionen Jahre. In der Zeit gab es nicht nur verschiedene Arten der Großen Pandas, sondern auch eine große Population und jetzt ist der Große Panda mit einer einzigen Art vertreten und am Rande des Aussterbens. Der wilde Große Panda ist nur noch in sechs Bergketten im Westen Chinas verteilt: Qinling, Minshan, Qionglaishan Daxiangling, Xiaoxiangling und Liangshan. 1.864 wilde Große Pandas leben in der freien Wildbahn, nach der neuesten Veröffentlichung der Staatlichen Fortwirtschaft Administration.
Vor etwa 3 Millionen Jahren verschwand die ursprüngliche Fleisch-Ernährung-Struktur des Großen Pandas und es entwickelte sich der Pflanzen-Ernährung-Typus: Der „Zwerg-Panda“, dessen Grundnahrungsmittel der Bambus wurde. Die Umgebung war warm und feucht, diese Indikatoren förderten das Wachstum vom Bambus und wo viel Nahrung vorhanden war, da entstand die Expansion der Panda-Population.


Vor etwa 700.000 Jahren begann die Zahl der Großen Pandas Bevölkerung zu sinken. Und vor rund 300.000 Jahren erschien zum ersten Mal Engpass in der Population. Der Grund für die sinkende Population sind die zwei großen Eiszeiten in China während des Pleistozäns mit den massiven Kälteperioden und dem Klimawandel. Aus dem Zwerg-Typus entwickelte sich eine neue Art des Großen Pandas, die die alte Art ersetzte. Nach der vorletzten Eiszeit, stieg die Population der Großen Pandas und erreichte einen Höchststand in dem Zeitraum vor 50.000 Jahren. Vor 30.000 Jahren veränderte das warme Klima mit den großen Seen die Landschaft und es entstanden alpine Nadelwälder, die als der geeignete Lebensraum für den Großen Panda wurde. In der späten Eiszeit, aufgrund der schweren alpinen Vergletscherung, entstanden Kälte und Löß-Einlagen, die zu dem Lebensraumverlust der Großen Pandas führten. Die Panda-Population verminderte sich.


DSC_0157 Vor etwa 300.000 Jahren entstand die Qinling-Panda-Bevölkerung und Nicht-Qinling-Panda-Population. Die Simulationsergebnisse zeigen, dass vor etwa 40.000 Jahren das Bevölkerungswachstum Nicht-Qinling-Population sich verdreifacht hat, während sich die Qinling-Population um 80% verringerte. Aber mit der Zeit zeigte sich doch, dass sich auch die Anzahl der Nicht-Qinling-Population verringerte, während die Qinling-Population sich stabilisierte. Vor rund 2.800 Jahren entstanden aus Nicht-Qinling-Bevölkerung zwei Zweige, nämlich Min-Shan-Panda und Qionglaishan-Panda, und aus dem Großen-Panda-Liangshan-Zweig bildeten sich die aktuellen stabilen drei genetischen Linien aus. In einer weiteren Analyse der Qinling-Pandas stellten die Forscher fest, dass die Auswirkungen der menschlichen Tätigkeiten auf die Lebensumgebung der Großen Pandas sehr gravierender sind, als die natürlichen Veränderungen. In der Frühlings-und Herbstperiode der Han-und Tang-Dynastien wurden durch die Agrarreform die land-und forstwirtschaftliche Flächen zurück gewonnen, die Entwaldung für den Bau von Palästen hatten schwerwiegende Folgen auf die Lebensräume und auf die Populationen der Großen Pandas. Aufgrund der niedrigen Geburtenraten, verbunden mit Umweltanforderungen bleibt der Große Panda vom Aussterben bedroht.


Daher Mahnruf an alle:

Wir müssen unsere natürlichen Lebensräume und die Umwelt schützen und den Großen Panda vom Aussterben bewahren.


Quelle: kejixun.com, Fotos: © GPFIN