Über den Schnee freuen sich derzeit nicht nur Kinder, sondern auch die beiden Pandas im Tiergarten Schönbrunn. „Das jetzige Wetter erinnert an jenes in chinesischen Bergwäldern und ist daher perfekt für die Großen Pandas. Mit etwas Glück können Besucherinnen und Besucher die beiden auf ihren jeweiligen Anlagen beim ausgelassenen Toben im Schnee beobachten. Das Männchen und das Weibchen animieren sich gegenseitig regelrecht zum Herumtollen in der winterlichen Landschaft“, erläutert Tiergartendirektor Dr. Stephan Hering-Hagenbeck. Vom gemächlichen Panda-Dasein mit Fressen und Schlafen ist an einem verschneiten Wintertag keine Spur. Vielmehr wird auf den winterlichen Baumstämmen geklettert und sich im Schnee gewälzt. Auf den ersten Blick sind dann nur noch die schwarzen Flecken um die Augen der Tiere im Schnee auszumachen. 

 

 

Während sich die Besucherinnen und Besucher des Tiergartens gerne zwischendurch im Kaiserpavillon oder in der Tiergarten ORANG.erie aufwärmen, haben die beiden Pandas kein Problem mit den winterlichen Temperaturen. Sie sind an Kälte und Schnee sehr gut angepasst. „Pandas haben ein dichtes Fell, das sie warm hält. Ihre Pfoten sind sogar auf der Sohle mit Fell bedeckt. Das verhindert auch ein Ausrutschen auf Schnee und Eis“, so Dr. Eveline Dungl, zoologische Kuratorin im Tiergarten. Ihr gedrungener Körperbau und ihre relativ kurzen Extremitäten helfen den Bambusbären dabei, den Wärmeverlust zu reduzieren. Das ist auch im natürlichen Lebensraum der Tiere, den Bergwäldern im Südosten Chinas, besonders wichtig.

 

Quelle: Pressemitteilung Tiergarten Schönbrunn
Fotos: Daniel Zupanc