Aus aktuellem Anlass: Staupe – Killervirus tötet bis jetzt 4 Große Pandas in dem Shaanxi Rare Wildlife Rescue Zentrum – entschied GPFIN eine kleine Dokumentation über das tödliche Virus zu drehen. In dem Shaanxi Zentrum wurde das Staupe Virus im Dezember 2014 bei dem Großen Panda Cheng Cheng festgestellt, sie starb am 09. Dezember 2014. Unmittelbar danach erkrankte der nächste Große Panda Da Bao und verstarb am 04. Januar 2015. Das schreckliche Virus bereitete sich weiter aus und raffte den nächsten Großen Panda Xin Xin hin. Der weibliche Große Panda Feng Feng infizierte sich genauso mit der Staupe und nach 35 Tagen der Behandlung verstarb die 5-jährige Feng Feng am 04. Februar 2015. Die anderen Großen Pandas, die unter Beobachtung standen, sind nach den Angaben des Shaanxi Zentrums nicht infiziert. Warum es zu der Epidemie mit so einem Ausmaß an hoher Sterblichkeitsrate der Großen Pandas kam, wird noch untersucht?

GPFIN sprach mit vielen Fachkräften, Pflegern, Zooexperten und anderen relevanten Institutionen, die sich mit den Infektionen und den Erregern befassen und wählte das Institut für Virologie in Gießen für die kleine Dokumentation über das Killervirus der Großen Pandas. Herr Prof. Dr. med. vet. Heinz-Jürgen Thiel, renommierter Virologe erklärte sich bereit die vielen Fragen bezüglich der Staupe Krankheit zu beantworten. In einem informativen und interessanten Interview können alle besorgten Fans und Liebhaber der Großen Pandas, jede Menge über CDV: Canine Distemper Virus, die Verbreitung, die Historie des Virus, über die Prävention, die Impfstoffe und vieles mehr erfahren. Prof. Dr. med. vet. Thiel erklärt in der Dokumentation sehr anschaulich und klar die vielen komplizierten Vorgänge der tödlichen Krankheit.

Herrn Prof. Dr. med. vet. Heinz-Jürgen Thiel danken wir recht herzlich für die Beantwortung vieler Fragen rund um das Staupe Virus.

Fotos: © GPFIN

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