Dujiangyan ist etwa 55 km von Chengdu, der Hauptstadt der Provinz Sichuan entfernt. In Dujiangyan liegt das älteste Bewässerungssystem ohne einen Damm, das noch heute genutzt wird. Der umliegende Qingcheng Shan gilt als der Geburtsort des chinesischen Taoismus. Und hier findet man auch das Naturschutz-und Forschungszentrum für die Großen Pandas – Dujiangyan Giant Panda Base. Die Base befindet sich im Shiqiao (Steinbrücke) Ortschaft der Stadt Qingchengshan.

Die Dujiangyan Panda Base erstreckt sich über eine Fläche von etwa 51 Hektar und erfreut sich eines günstigen Klimas sowie einer natürlichen Umgebung mit einem ausgedehnten Bambuswald mit einer reizvollen Landschaft.

Auf der Basis befinden sich: Panda-Krankenhaus, medizinisches Labor, 10 Überwachungsstationen, 30 Panda-Anlagen, eine Panda-Küche, Bildungszentrum und Personalunterkünfte.

Die Dujiangyan Panda Base besteht aus 6 Bereichen:

  1. Panda Rettungs-und Quarantänebereich
  2. Panda-Krankheitskontrolle, Prävention und Forschung
  3. Panda-Rehabilitation, Training und Fütterung Bereich
  4. Öffentlicher Empfangs-und Bildungsbereich
  5. Natürliches Vegetationsgebiet
  6. Büro-und Logistikdienstleitungsbereich


    Der Rettungs-und Quarantänebereich konzentriert sich auf die Bergung der wilden Großen Pandas, die verletzt oder krank sind und eine medizinische Versorgung benötigen, um danach eine Rehabilitation erhalten zu können.

    Der nächste Schwerpunkt der Basis ist die Betreuung von älteren und behinderten Großen Pandas, die auf der Base besondere Pflege erhalten und ihren Lebensabend in Ruhe und Entspannung genießen können – ein Pflegeheim für die Große Pandas Senioren.

    Die Großen Pandas, die nach China zurückkehren oder China verlassen, werden zur Beobachtung in den Quarantänebereich gebracht.

    Der Bereich Panda-Krankheitskontrolle, Prävention und Forschung konzentriert sich auf die Krankheiten, die die Großen Pandas betreffen und wie diese verhindert werden können. Die Basis verfügt über ein hochmodernes Forschungslabor, in dem chinesische Wissenschaftler mit den Forschern und Wissenschaftlern aus den USA und anderen Ländern zusammenarbeiten.

    Als Teil der Krankheitsprävention müssen die Großen Pandas, die auf der Base in der Obhut leben, auf verschiedenen Stützpunkten der Basis untergebracht werden, so dass bei einem Ausbruch der Krankheit nicht alle gleichzeitig davon betroffen wären. Außerdem leben auf der Basis auch gesunde und junge Große Pandas, die ein Teil des Präventions-und Forschungsaspekts des Zentrums sind.



Über die Notwendigkeit der Giant Panda Conservation und über die Bemühungen von CCRCGP für den Schutz und die Erhaltung der Großen Pandas kann die Öffentlichkeit in dem Publikumsbereich auf den interaktiven Displays viel über das Leben von den Giant Pandas erfahren, die Exponate besichtigen, sich über die Rettung und die Behandlung von den geretteten Großen Pandas informieren und die Arbeit des Zentrums unterstützen. Ferner befindet sich auf der Dujiangyan Panda Base das Giant Panda Rescue und Education Center.
iPanda gehört ebenfalls zur Gruppe der Dujiangyan Panda Base und betreibt „Panda Cams“, die es den Panda-Liebhabern weltweit das Anschauen und das Beobachten des Alltags der Großen Pandas wie z.B.: Tai Shan, Xi Xi oder Nuan Nuan, ermöglichen.


Quellen: CCRCGP und andere, Fotos: © GPFIN

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